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Ich bin kein Film-Blog!
Als heftiger Verfechter von Originalversionen bin ich zum einen froh über DVDs mit englischen Tonspuren, zum anderen um die vielen Amerikaner hier in der Gegend, die es ermöglichen, auch mal einen Film im Original zu sehen. Gibt's sonst nur in wirklich großen Großstädten.
Heute begeben wir uns mit den "Expeditionen ins Tierreich" ins wunderschöne Australien. Bewundern Sie Kängurus, Schlangen, Echsen, Koalas, Wombats (aus denen sich ein leckeres Stew zubereiten läßt), Kookaburras, Papageien, Aborigines...
Gespielt wird diese australische Version eines Billy the Kid von Heath Ledger. - Der gehört nun wiederum nicht zu meinen Speichelfluß-anregenden Lieblingsschauspielern, auch wenn er mit taltentierten Maskenbildnern seine guten Momente haben kann. Hier hat er nach einigen Minuten einen wilden Zottelbart, der ihm eine Ähnlichkeit mit einem verlotterten Käpt'n Ahab einbringt. War wohl authentisch (siehe Bild), aber attraktiv war und ist es nicht.
Der hübsche Christian ist Kellner in Los Angeles und ein schwuler Playboy, der bei seinen Arbeitskollegen mit seinen sexuellen Eroberungen prahlt. Als in seiner Nachbarschaft der niedliche Mormone (In Kaiserslautern gibt's übrigens 'ne Menge von diesen missionierenden Mormonen. Und die sind durch die Bank tatsächlich alle so niedlich. Keine Ahnung, wie die das anstellen!? Jedenfalls eine tierische Verschwendung. Gäbe es einen Gott, hätte er/sie Sinn für Ironie!) Aaron einzieht, kommt es zu einer Wette: Christian ist der Überzeugung, daß er auch den herumbekommen kann. Aber es kommt ganz anders: Aaron macht Christian klar, wie oberflächlich sein Leben ist. Und Christian verliebt sich zum ersten Mal. Das führt natürlich zu einem Drama...
Entweder man findet ihn voll blöde oder man liebt ihn: "Caveman", die Geschichte des Höhlenmenschen Atouk (gespielt von Ringo Starr), der im Oktober ein paar Zillionen Jahre vor Christi Geburt ziemlichen Ärger mit seiner Sippe hat.
"Wu Ji" - Nein, das ist keine neue Spielkonsole, sondern die bisher teuerste Filmproduktion in China. Wobei man daraus schon mal keine voreiligen Schlüsse ziehen darf (darf man eigentlich prinzipiell nicht. Teuer heißt nicht automatisch gut!), denn mit 35 Millionen Dollar sind die Kosten wahrscheinlich gerade mal so hoch wie die Portokasse entsprechender Hollywood-Spektakel.
1960 drehte Roger Corman in kürzester Zeit das B-Movie "Little Shop of Horrors", das inzwischen zu einem Klassiker geworden ist. (Übrigens ist darin Jack Nicholson in seiner ersten Rolle zu sehen; als masochistischer Patient des sadistischen Zahnarzts)
Mal ein Klassiker aus der Liste meiner Lieblingsfilme: "Seven brides for seven brothers". - Einfach köstlich und ein MUSS für jeden Musicalfan!
Tja, sowas passiert, wenn man einen Film beim online-DVD-Verleih eigentlich wegklicken will, dann aber aus Versehen auf "leihen" klickt, ohne es zu merken. Nun kam er auch tatsächlich mit der Post, und da habe ich ihn mir halt mal angesehen. Und es nicht bereut!
Nach "Hostel" wollte ich damals ja irgendwann auch Eli Roth' "Cabin Fever" sehen. Nun war es endlich so weit. Aber wie schon befürchtet: Ich hatte nichts versäumt.